Ein toller Vormittag: Betriebserkundung des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Fischer

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Bei schönem Herbstwetter starteten wir in Germaringen und wanderten 2,9 km zur Familie Fischer. Herzlich wurden wir von Herrn Fischer auf seinem Hof begrüßt. Der Betrieb wird von der Familie Fischer mit Sohn Georg sowie der Oma und zwei Lohnarbeitern geführt. Nach einem Gruppenfoto begrüßten wir die Kälber und die Kühe, die sich an der Massagebürste erfreuten. Im Kuhstall durften wir die Kühe streicheln, die gerade am Fressen waren.


Auf dem weiteren Rundgang erfuhren wir noch einiges über den Holzhandel, Hackschnitzel und Fortwirtschaft, über den Verkauf von nicht benötigtem Heu nach Österreich, über den Einsatz der verschiedenen Maschinen und was Lohnarbeit bedeutet.

Nach der Besichtigung der Melkanlage wussten wir nun mehr über die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe von Milch. Und …… wo die Zugspitze ist, denn die Aussicht war herrlich.

Sohn Georg hatte am Vortag eine neue Biogasanlage bekommen, die wir dann besichtigten. Er erzählte uns, dass die Anlage 44 Häuser des Neubaugebietes in Untergermaringen mit Strom und Wärme versorgt.


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Am Ende des Rundgangs wurden wir noch zu einer Brotzeit eingeladen. An toll gedeckten Tischen wurden wir mit Milch, verschiedenen Exquisa-Frischkäsesorten, Butter auf Eis und dampfenden, wohlschmeckenden und riesigen Kartoffeln bewirtet. Für den Nachhauseweg erhielt jeder noch einen Früchtequark, der ebenso wie die anderen Milchprodukte von der Molkerei Karwendel gestiftet wurde.

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Cool fanden alle, dass uns Herr Fischer mit seinem Traktor fahren ließ.

Einige waren so begeistert, dass sie sich um eine Praktikumsstelle bewerben wollen oder sogar eine Ausbildung zum Landwirt beginnen werden.

 

Interessantes von Herrn Eisenhut über das Unternehmen Hubert Schmid Recycling - und Umweltschutz GmbH in Marktoberdorf.

Nach der Begrüßung und der Ausstattung mit Warnwesten ging es gleich auf die Waage. Na, was wiegen zwei 7. Klassen?

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Nun erfuhren wir, dass auf dem Gelände 840 Mitarbeiter beschäftigt sind. 15.000 blaue Mülltonen verliehen werden. 800 Fahrzeuge im Einsatz sind.

Mit einem Druck von 120 t werden Papier, Pappe, PET-Flaschen und Plastik verschiedenster Art gepresst. Ein Papierballen wiegt genau so viel wie ein Kleinwagen. Diese werden an Papierfabriken als Altpapier verkauft. Oder gebraucht zum…



Klärsand wird im Klärbecken gesäubert und wiederverwertet.

Mit Hammermühlen werden Holzabfälle gehäckselt und das hochwertige Hackschnitzel wird an Pellet-Fabriken verkauft. Das Minderwertige wird zu Humus verarbeitet. Das getrennte Glas wird gemahlen und gelagert bis die Glashütte es abholt.

Gartenabfälle werden aufbereitet und mehrmals gewendet, damit sie nicht zu heiß werden und die Bakterien, die zur Zersetzung benötigt werden, nicht absterben.

Am Ende unserer Besichtigung erfuhren wir im Schulungsraum noch einiges über das Betriebspraktikum und die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten. Damit wir nachlesen können, falls wir es vergessen, erhielten wir noch eine Broschüre. 😊